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 Waage (24. September - 23. Oktober)

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Steffi
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BeitragThema: Waage (24. September - 23. Oktober)   Di Feb 02, 2010 1:16 pm

24. September - 23. Oktober

Waage

* Die Waagefrau
* Das Sexleben der Waagefrau
* Der Waagemann
* Das Sexleben des Waagemannes
* Partner

Die Waagefrau


Unter diesem Zeichen geborene Frauen fallen durch Schönheit und zarten Teint auf und durch eine ausgeprägte Ablehnung alles Unattraktiven. Sie haben einen Instinkt für Vornehmheit, Umgangsformen und Kleidung, benutzen sinnliches (und teures) Parfüm, lieben schönen Schmuck und umgeben sich gern mit Luxus. Sie bewundern Schönheit in all ihren Manifestationen, in Musik, bildender Kunst, Architektur - und Menschen. Ihre Wohnung hat immer ein elegantes. Diese anspruchsvolle Einstellung bezieht sich auch auf Männer. Ein Begleiter ist für die Waagefrau einem Brillantring ähnlich; er soll den Wert ihres eigenen Selbst erhöhen.

Wer sich dazu nicht imstande fühlt, ist wohlberaten, wenn er dieser Frau aus dem Wege geht. Sie sieht sich wie auf einem Bildschirm, auf dem sie alle ihre Bewegungen beobachten und sich an ihrer anmutigen Schönheit erfreuen kann. Dennoch ist sie nicht unkritisch. Sie möchte, daß ihr Bild ihrem hohen Maßstab entspricht und nimmt, wenn notwendig, Verbesserungen vor. Kein Wunder, daß Waagefrauen als Inbegriff des Charmes betrachtet werden.

Ihre Wankelmütigkeit läßt sich nicht bestreiten. Sie versteht, jeden anziehenden Mann, dem sie begegnet, an sich zu fesseln, zieht aber schon bald zu neuer Eroberung weiter. Sie kann schneller vergessen als ein Spiegel. Außer in ungewöhnlichen Fällen sind ihre Gefühle ziemlich oberflächlich und nicht von langer Dauer.

Da Venus ihr Sonnenzeichen regiert, versteht sich die Waagefrau auf die Liebeskunst. Man vergesse jedoch nie ihre Abneigung gegen alles, was sie unattraktiv findet. Männer, die aus der Form geraten sind, einen Hängebauch oder schlaffe Arme haben und zu weibliche Brüste entwickeln, oder allzu knochenklapprig daherkommen, fallen in Ungnade, wenn sie sich aus den barmherzig bemäntelten Kleidern schälen. Entweder schützt die Erkorene dann Mitgräne vor, oder sie schließt sich im Badezimmer ein. Sie dehnt ihren ästhetischen Anspruch bis auf die Liebeswerkzeuge eines Mannes aus!

Im allgemeinen zieht sie Künstler – Schauspieler, Sänger, Schriftsteller, Maler, Musiker – einem Geschäftsmann vor. Eine etwas scharfzüngige Waage drückte es einmal folgendermaßen aus: "Geschäftsleute hat Gott nur erschaffen, weil er jemand brauchte, der all die langweilige, phantasielose Arbeit in der Welt verrichtet".

Nicht immer interessiert sich die Waagefrau für den Mann an sich. Hauptsächlich möchte sie bewundert werden. Sie mag einen Mann um sich brauchen, um ihr Ego streicheln zu lassen, doch im Brennpunkt steht nur sie selbst. Jede Gelegenheit ist für die eine Fassung, und sie ist der Edelstein in der Mitte.

Sie mag nicht gehetzt werden. Es ist zwecklos, sie zu ermahnen, daß die Einladung zum Essen auf halb acht festgesetzt ist – es ist Viertel vor und sie ist immer noch mit dem Make-up beschäftigt; seelenruhig fährt sie damit fort. Jeder gesellschaftliche Anlaß ist für sie ja nichts weiter als eine Gelegenheit, um dabei als Star zu glänzen.

Damit hat sie nicht einmal unrecht, denn sie vermag daraus ein Ereignis zu machen. Sie tritt auf wie ein Komet, und ihre Begeisterung löst eine ähnliche Reaktion bei anderen aus.

Wenn es nicht nach ihrem Kopf geht, kann sie kleinlich und nörgelig werden. Sie erwartet Perfektion und bauscht alle Mängel und Unvollkommenheiten auf, die ihr das Gewünscht versagen. Ein besonderes Schreckgespenst ist für sie die Erwähnung von Geld. Ihrer Ansicht nach ist Geld zum Ausgeben da - darüber redet man nicht. Gespräche über Geldfragen langweilen die Waagefrau. Ihr Interesse am Geld besteht nur darin, daß man damit schöne Dinge kaufen kann, Schmuck, Kleider, Pelze. Aus kalter barer Münze macht sie sich nichts.

Sie liest gern unterhaltsame Bücher, sieht gern einen Film mit Happy-End, bewohnt gern blumengeschmückte Zimmer, hört gern lyrische Musik. Im allgemeinen gelassen und heiter, kann sie unter Umständen unwiderstehliche Lebhaftigkeit entfalten. Die euphorische Stimmung findet ihr Gegenstück in Niedergeschlagenheit, die sie nur noch schwarzweiß sehen läßt.

In Kleinigkeiten ist sie eine Perfektionistin. Geringfügige Unordnung regt sie auf. Sie ist die Frau, die noch bei Schiffsuntergang die Deckstühle an Bord eines Schiffes ordentlich aufstellen würde.

Befehle sollte man ihr erst gar nicht geben. Sie wird sie doch nicht befolgen. Läßt man nicht locker, wird man ihren tiefsitzenden Eigensinn entdecken. Je mehr Druck, desto widerborstiger wird sie. Ein freundliches Wort und sanfte Überredung sind die einzigen Mittel, ihren Widerstand zu brechen. Sie ist zwar äußerst weiblich, aber auch schlau, vage, schwerblütig. Je nachdem wie ihre Sterne stehen, kann ihre Unschlüssigkeit so weit gehen, daß sie passiv sitzenbleibt und auf Führung wartet wie ein Blinder auf einen Blindenhund. Sie ist eine vielseitige, faszinierende, bewußte Betörerin.

Das Sexleben der Waagefrau


Das Schlüsselwort ist Dramatik. Wenn sie im durchsichtigen Nachthemd auftritt, hat sie um der besseren Wirkung willen das Licht hinter sich. Sie zielt auf Effekt ab, weil sie es genießt, die Reaktion des Liebhabers zu beobachten. Nach der Schäferstunde möchte sie hören, welche Wonnen er mit ihr erlebt hat.

Sie bevorzugt ein ausgedehntes Vorspiel. Wozu die Eile? Die Nacht ist für die Liebe da. Sie genießt jegliche Art von Vorspiel, auch das mit Worten. Der Mann kann ohne weiteres ein Liebesgedicht aufsagen, sofern er es überzeugend tut und nicht ins Stottern gerät. Für sie ist Verführung eine Kunst, kein körperlicher Angriff. Eine wirklich erfolgreiche Bettszene ist ein beiderseitiger Triumph. Die Waagefrau ist keine Festung, die mit Gewalt genommen werden muß.

Weil sie ihres Sex-Appeals sicher ist, betont sie ihn oft nachdrücklich und ist auf unerwartete Weise herausfordernd. Die eine mag sich die Schamhaare in Herzform rasieren mit den Initialen ihres Liebhabers in der Mitte; die andere hängt sich baumelnde Perlenketten um, die bei jeder Bewegung sinnlich klingeln. Ihrem Sinn fürs Dramatische entsprechen Deckenspiegel und besondere Lichteffekte. Mit einer lasziven Massage ihrem ganzen Körper entlang ist man bei ihr immer gut beraten.

Frauen, die unter diesem Zeichen geboren sind, haben eine ungewöhnliche Kontrolle über ihre Vaginamuskeln. Sie können sie nach Belieben zusammenziehen und lockern und einen Mann damit wie in einer Falle fangen - der Falle der Venus. Die Waagefrau ist darin so geschickt, daß sie den Mann zum Höhepunkt bringen kann, ohne irgendeinen andern Muskel ihres Körpers zu bewegen.

Wenn man die Nacht mit ihr zusammen verbringt, darf man sie nicht zum Frühstück wecken. Sie schläft gern. Ein Brunch ist bei ihr angebrachter, vorzugsweise mit Sekt. Dabei kann man ihr sagen, wie herrlich die Liebesnacht gewesen sei. Danach kann man sie zu einer Wiederholung im Badezimmer anregen. Wie die Jungfrau liebt auch die Waage Reinlichkeit.

Eine Warnung: Auch im Bett lasse man die Finger von ihren Haaren. Was die Haare angeht ist sie überempfindlich. Niemals animalisch vorgehen! Es fällt der Waagefrau leicht, ja zu sagen, wenn man sich ihr auf die richtige Weise nähert - dann sagt sie ja zu allem. Aber sie wird nein sagen, I wenn der Mann wie ein brünstiger Bär daherkommt. Mag ihr Körper auch nach sexuellen Exzessen verlangen, ihr Gemüt fordert Mäßigung. Ein entschiedenes Nein kriegt derjenige zu hören, der sie schnell, schnell auf dem Rücksitz eines Autos nehmen will.

Sie ist ausgesprochen feminin und von Natur exhibitionistisch. Sie ist die Frau, die eine durchsichtige Bluse und keinen Büstenhalter trägt und einen Gang hat, bei dem ihre Brüste hüpfen. Man kann die Waagefrau am Strand und sogar in der Straßenbahn leicht daran erkennen, daß sie ungewöhnlich viel sehen läßt.

Sie verschenkt ihre Schönheit gern, wenn sie weiß, daß sie gewürdigt wird. Sie ist in ihren Körper verliebt, der ihrer Meinung nach dafür gemacht ist, gesehen und bewundert zu werden. Sie versteht es durchaus, wenn ein Mann nicht widerstehen kann, sie zu liebkosen. Manchmal führt die Eigenliebe der Waagefrau zu Narzißmus, einer krankhaften Verliebtheit in den eigenen Körper.

Bizarre Liebesspiele gefallen ihr und sie wird immer einen Weg finden, das Vergnügen zu verdoppeln und zu verdreifachen. Oft wird die Waagefrau von fetischistischen Männern bevorzugt, besonders von jenen, deren Fetischismus sich auf einen bestimmten Körperteil bezieht. Die Waagefrau hat Verständnis für den Mann, der auf ihre Hände, Zehen, Knie oder sonst einen Körperteil fixiert ist. Für sie sind alle Teile ihres Körpers schön. Warum sollten sie dann nicht einen andern zu Begeisterung hinreißen.

Der Waagemann

Der im Zeichen der Waage geborene Mann strebt nach Gleichgewicht und Harmonie. Das Leben mag eine Schaukel sein, einmal hin, einmal her, aber er kann das nicht akzeptieren; er muß hin und her rennen, um das Gleichgewicht zu finden. Seine empfindsame Natur ist am glücklichsten, wenn die Welt ringsum in Ordnung und heiter ist.

Gewöhnlich ist er kein athletischer Typ; aus sportlichen Veranstaltungen macht er sich nichts. Setzt man ihn jedoch vor ein Brettspiel - Schach, Backgammon oder Scrabble -, so ist er mit Vergnügen dabei. Er ist ein guter Gesprächspartner und erwartet vom andern dasselbe. Da muß man sich also anstrengen. Wer Picasso nicht von Beethoven unterscheiden kann, soll sich gar nicht erst mit ihm einlassen.

Er ist freundlich, hat ein ausgeprägtes Gerechtigkeitsgefühl und gibt jedem eine Chance. Er ist taktvoll, diplomatisch und hat Sinn für Humor. Da er von Natur friedlich und liebevoll ist, nimmt er Ungerechtigkeiten sehr übel. Im Beruf ist er ein wunderbarer Vorgesetzter und Mitarbeiter. Er befürwortet Anpassung und Kompromisse, wenn es sich darum handelt, gegensätzliche Parteien zu versöhnen. Doch da es ihm schwerfällt, sich sofort und direkt zu entscheiden, neigt er dazu, schwierige Entscheidungen aufzuschieben. Oft braucht er einen Partner, der unersprießliche Aufgaben für ihn erledigt.

Bei geschäftlichen Unstimmigkeiten zieht er es vor, das Problem auf unparteiischer Ebene lösen zu lassen, vielleicht durch eine Kommission; natürlich will er dann der Kommission angehören. Da aber niemand besser imstande ist, Schwierigkeiten zu glätten, Spannungen zu beheben und Erzürnte zu beschwichtigen, wird die Kommission zu der Entscheidung gelangen, die er von Anfang an gewünscht hat.

Das ist nämlich der Haken: Der Waagemann will unbedingt seinen Kopf durchsetzen, gleichzeitig aber vermeiden, ein Urteil zu fällen oder persönlich hineinverwickelt zu werden. Geht es nicht nach seinem Kopf, so wird man hinter seinem vernünftigen, verbindlichen, toleranten Äußeren einen ganz anderen Menschen entdecken.

Er hat sehr richtige Intuitionen ~ man versuche ja nicht, ihn zu täuschen, oder ihm Sand in die Augen zu streuen. Er kennt die Realität der Dinge, und wenn es darum geht, Motive zu durchschauen, hat er Röntgenaugen. Doch wenn er einen Menschen durchschaut, wird er sich bemühen, dessen Beweggründe zu verstehen. Und er wird nicht gefühlsduselig werden. Er macht nicht gern Szenen.

Der Waagemann liebt Schönheit in Architektur, Malerei, Musik, Theater - und bei Frauen. Beim Umwerben benutzt er Charme als Waffe. Er versteht sich zwar darauf, eine Frau für sich zu gewinnen, aber er hat ein Problem: Wenn sie bereit ist, weiß er nicht recht, ob er sie haben will oder nicht. Die Ursache seiner Unschlüssigkeit kommt daher, daß er das Für und Wider des richtigen Augenblicks abwägt. Alles muß vollkommen sein. Der geringste Zweifel läßt ihn erneut alle Register ziehen. Manche Frauen lieben das so sehr, daß sie die Qual absichtlich verlängern.

Jedenfalls sollte man die Hoffnung nicht aufgeben, sondern ihn wissen lassen, daß man ihm sehr zugetan ist. Wer den Waagemann ins Bett zu locken weiß, wird erfahren, daß sich das Erlebnis lohnt. Hier ist der Waagemann entschlossen. Er will seine Liebste befriedigen - und wenn es die ganze Nacht dauert!

Seiner Überzeugung nach sind Mann und Frau im Bett gleichberechtigt, und er hat die Geduld, ihre Bedürfnisse zu

stillen. Die Lichter müssen gedämpft sein, vulgäres Verhalten ist nicht am Platz. Die Frau braucht nur anzudeuten, was sie wünscht und wie sie es wünscht.

Im allgemeinen reagiert der Waagemann leicht auf Lob und Schmeichelei. Mit gutgewählten Komplimenten kann man ihn zu fast allem verlocken. Es ist ihm in tiefster Seele zuwider, die Gefühle eines andern zu verletzen, und gewöhnlich ist er einer aggressiven Frau auf Gnade und Ungnade ausgeliefert. Für die Frau, die weiß, was sie will, ist es ein Kinderspiel, es von ihm zu erhalten. Er verliebt sich nur allzu leicht, kann sich dann aber nur schwer aus den Verstrickungen lösen, weil er Gefühlsausbrüche haßt. Die Frau, die ihm eine Szene macht, hat den Streit bereits gewonnen, bevor er beginnt.

Für Mädchen interessiert er sich schon in frühem Alter - ein Interesse, das sein Leben lang anhält - aber er ist auch für die Ehe geboren. Es ist leicht, ihm den Kopf zu verdrehen; doch die Pläne für die Hochzeit sollte man ohne ihn schmieden. Er gibt sich nicht gern mit Einzelheiten ab; sie machen ihn nervös. Am glücklichsten ist er, wenn die Frau Gleichmut entfaltet, ohne allzu viele Höhen und Tiefen der Gefühle. Es fällt ihm ein wenig schwer, zwischen Freundschaft und Liebe zu unterscheiden; aber er will besitzen. Die Frau darf nicht mit andern Männern flirten!

Er liebt seine Frauen gut angezogen, mit langen Haaren und feuchtschimmernden Lippen. Ein guter Tip: Wenn ihm das Ausziehen leicht gemacht wird, kann er schwer widerstehen.

Das Sexleben des Waagemannes

Zwar muß die Frau die Führung ergreifen, aber sie darf nicht vergessen, daß er gefällig sein möchte und nichts unversucht lassen wird. Er ist fast überbesorgt, daß sie zum Orgasmus gelangt, und beim richtigen Echo kann er recht ungehemmt werden. Er reagiert wunderbar, wenn man sachte seine Hodensäcke streichelt.

Man darf jedoch nicht ungeduldig werden. Wird er gehetzt, stellt es ihm einfach ab, und das Malheur ist da! Je leidenschaftlicher eine Frau ist, desto vorsichtiger muß sie vorgehen. Seine Verspieltheit kann zu einem aufregenden Vorspiel führen, wenn man ihn einfach gewähren läßt und es genießt. Die Kombination von Liebeskunst und Ruhe garantiert volle Befriedigung. Er kennt die weibliche Anatomie, hat eine lebhafte erotische Phantasie und die richtigen Intuitionen.

Sein wenig athletischer Körperbau trügt. Der Waagemann hat Ausdauer. Er ist langsam, aber stetig, und wahrscheinlich wird seine Partnerin als erste befriedigt seufzen. Im Grunde genießt er die Liebe nur, wenn keine Gewöhnlichkeit dabei ins Spiel kommt. Er versteht sich auf Liebkosungen, und bevor er sie diskret entkleidet hat, ist seine Partnerin schon entflammt. Beim Vorspiel ist er geduldig, zärtlich und phantasievoll. Er läßt sich nicht hinreißen, nicht so lange es noch eine ganze Welt der Sinne zu entdecken gibt. Bei der Sache selbst ist er dann zielbewußt, kraftvoll und hat mehr Ausdauer, als irgendeine Frau verlangen kann.

Sex ist für ihn ein abgerundetes Erlebnis, nicht bloß ein rasches Getümmel im Bett. Er weiß, was die Frau empfindet, wenn er Finger und Zunge betätigt und so mit ihrem Körper spielt, wie ein Künstler auf seinem Instrument. Seine bevorzugte Technik: Mit leichter Zunge den Damm zwischen Vulva und Anus streicheln. Das läßt keine Frau kalt!

Wer sich dabei entspannt und die Empfindungen ohne Ungeduld genießen kann, ist seine ideale Partnerin. Wem das Vorspiel denn doch zu lange dauert, der mag die Führung übernehmen; aber es muß sehr subtil geschehen. Der Waagemann mag nicht im Schlafzimmer herumkommandiert werden.

Pannen mit der Pille oder anderen Verhütungsmitteln bringen ihn nicht aus dem Gleichgewicht. Er stellt sofort auf oralen Sex um, auf Masturbieren, oder findet Erleichterung zwischen den Brüsten seiner Partnerin. Alles, was ihr Spaß macht, ist auch für ihn Vergnügen. Aber er will genau wissen, was von ihm erwartet wird, bevor Spiel und Spaß beginnen, dann wird er vor nichts haltmachen.

Treu ist er nicht. Weil er selten tiefe Gefühle hegt, sind seine meisten Liebesbeziehungen oberflächlich. Er sieht nichts Schlimmes darin, mit zwei Frauen gleichzeitig ein Verhältnis zu haben.

Seine Neigung zum Voyeurismus kann sich auf verschiedene Weise ausdrücken. Mit Vergnügen sieht er anderen Paaren bei ihren Liebesspielen zu, einerlei ob Männlein, Weiblein oder beides. Er sieht sich auch gern im Spiegel selbst zu, oder er setzt sich und seiner Partnerin eine Maske auf, um so die Illusion zweier fremder Menschen zu schaffen.

Er hat Freude an Körperbemalung. Mit feinem Pinsel bemalt er zierlich bestimmte Körperpartien und wird dabei höchlichst erotisiert. Manche Waagemänner nehmen die Szene im Schlafzimmer auf Tonband auf und spielen es genußvoll. Sie sind Kenner von erotischem Raffinement und lieben dabei ausgefallene Variationen. Waagemänner wirken auf Frauen sehr anziehend - unter diesem Zeichen sind viele Gigolos geboren -, ebenso auch Homosexuelle. Weil die Waage-Persönlichkeit so subtil ausbalanciert ist, ist dieser Mann oft bisexuell.

Sein unbeschwertes und tolerantes Wesen ist allen Sexvarianten zugänglich. So findet er sich leicht plötzlich in einem Dreiecksverhältnis, wobei er ohne weiteres mit den beiden andern des Trios zur selben Zeit ein Einzelverhältnis haben kann. Wegen seiner häufigen sexuellen Abstinenz - er wartet, bis ihn die Stimmung überkommt - kennt er viele Variationen der Selbstbefriedigung und ersinnt alle möglichen Mittel und Wege, seine Phantasie anzuregen.

Waage und Partner - Wer passt zu wem?
Waage und Widder
Diese Beziehung leidet an unterschwelliger Spannung. Der Widder ist draufgängerisch und ruhelos, wohingegen die Waage Vollkommenheit sucht und friedliche Gefährten braucht. Die grundlegende Verschiedenheit der Temperamente führt zu unvermeidlichen Zwistigkeiten. Aber das sexuelle Verhältnis sollte gut sein. Schönes Schlafzimmer, dürftiges Wohnzimmer lautet die Prognose. Das ergibt ein annehmbares Verhältnis und eine unersprießliche Ehe.

Waage und Stier
Der Stier ist für die romantische Waage allzu possessiv und erdhaft. Die Waage dürfte bald einen sehr eifersüchtigen Gefährten neben sich haben. Aber in körperlicher Hinsicht stimmen sie überein, und das hilft. Die Waage ist rücksichts- und verständnisvoll und wird mit dem Naturell und dem Eigensinn des Stiers fertigwerden. Ihre Neigung zu Unbeständigkeit könnte den Stier wild machen. Viel Spaß und Spielerei, aber eine dauerhafte Ehe ist eher fraglich.

Waage und Zwillinge

Beiden fällt es schwer, ihre Gemütsbewegungen zu zügeln. Liebe läßt die Welt sich drehen, aber dieses Paar bringt sie zum Kreiseln. Abgesehen von diesem Problem ist es die ideale Verbindung. Beide sind leidenschaftlich, keiner ist besonders eifersüchtig oder besitzergreifend. Sie haben viele Charakterzüge gemeinsam und verstehen sich im Bett großartig. Ein schönes Verhältnis und eine warme, glückliche Ehe.

Waage und Krebs
Der Krebs kann überkritisch sein, besonders im Hinblick auf die Verschwendungssucht der Waage. Der Krebs bleibt gern in seinen vier Wänden, die Waage geht gern auf Wanderschaft. Der Krebs ist praktisch und haushälterisch, die Waage ist impulsiv und liebt das, was sich mit Geld kaufen läßt. Hier gibt es nicht viel Übereinstimmung. Der zutiefst liebevolle und vertrauensselige Krebs wird durch die oberflächlichen Gefühle und die Unbeständigkeit der Waage vor den Kopf gestoßen. Ein erträgliches Verhältnis, eine unerträgliche Ehe.

Waage und Löwe
Diese beiden ergänzen sich in Wünschen und Bedürfnissen. Der Löwe ist leidenschaftlich, die Waage demonstrativ – und beide lieben Sex. Im Schlafzimmer herrscht Sonnenschein. Wenn ihre Ichsucht aufeinanderprallt, muß allerdings die Waage nachgeben. Das dürfte nicht allzu schwierig sein, denn die Waage ist im allgemeinen nachgiebig. Strategie und Takt sind ihre Waffen. Aus einem stürmischen Liebesverhältnis kann eine glückliche Ehe werden.

Waage und Jungfrau
Die Jungfrau lebt nach Reglement, und das ist nicht Sache der Waage. Noch andere charakterliche Fallgruben treten in Erscheinung. Die Jungfrau ist sparsam und interessiert sich unter Umständen mehr für Geld- als für Sexfragen. Das findet die Waage unverzeihlich. Die Jungfrau kann auch kritteln und nörgeln, sogar diktatorisch sein. Wenn die Waage ihr das verargt, schaut sie sich anderweitig um. Ein zweifelhaftes Verhältnis, eine sehr schwierige Ehe.

Waage und Waage
Sie reagieren mit gleicher Leidenschaft aufeinander, und sie haben vieles gemeinsam. Sie sind heiter, gesellig, zärtlich, lieben Harmonie und Schönheit. Aber wenn der erste Rausch vorüber ist, meldet sich die harte Wirklichkeit. Keiner der beiden mag aus den Wolken fallen. Sex könnte zur Routine werden. Eine Affäre geht sicher gut, eine Ehe würde Reife und eine sachlichere Einstellung erfordern.

Waage und Skorpion
Der Skorpion ist für die unbekümmerte Waage zu eifersüchtig. Die berüchtigte Eifersucht des Skorpions duldet nicht einmal kleine Liebeleien. Die Unbestimmtheit der Waage in sexuellen Dingen bringt den Skorpion zur Weißglut. Der Skorpion muß dominieren, die Waage zusammenarbeiten. Es besteht ein gut Teil körperlicher Magnetismus, aber ein magnetisches Feld kann eine Explosion bewirken. Ein leidenschaftliches stürmisches Verhältnis. Eine Ehe wird nicht anders aussehen.

Waage und Schütze
Der Schütze hat einen starken Hang zum Abenteuerlichen und wird die Waage nie langweilen. Die Liebeleien der Waage belustigen den toleranten Schützen nur. Die beiden harmonisieren in sexueller Hinsicht. Das Problem liegt im Widerstreben des Schützen, seßhaft zu werden, und in seinem Bedürfnis nach Unabhängigkeit. Wenn sie mit diesen Differenzen fertig werden, bestehen gute Aussichten sowohl für eine kurz- als auch für eine langfristige Beziehung.

Waage und Steinbock
Der Steinbock hat große körperliche Anziehungskraft für die Waage, die ihrerseits seine Begabung fürs Geld verdienen nützlich findet. Aber die eher faule Art der Waage geht der verbissenen Arbeitshaltung des Steinbocks gegen den Strich, und die Waage fühlt sich durch seine praktische Nüchternheit frustriert. Er findet an ihrem Hang zur Geselligkeit keinen Gefallen. Zu viele charakterliche Konflikte für eine Ehe; ein Verhältnis wird wohl nicht von langer Dauer sein.

Waage und Wassermann
Die beiden sollten glänzend miteinander auskommen. Die Waage sieht im Wassermann einen Führer in ein abenteuerliches Leben. Sie genießen Geselligkeit und werden in der Öffentlichkeit eine Rolle spielen. Sie haben viele gemeinsame Freunde, fühlen sich aber auch frei, ihren eigenen besonderen Interessen nachzugehen. Und sie werden sich wunderbar lieben - auch wenn sie vergessen, das Bett zu machen! Eine sehr sexbetonte Affäre, und die besten Aussichten für eine anregende Ehe.

Waage und Fische
Eine komplizierte Verbindung. Der Waage gefallen zwar die Sanftmut, Empfindsamkeit und Unterwürfigkeit der Fische, aber das Fischezeichen ist nicht dominant, und die Waage mag die erforderte feste Führerschaft nicht übernehmen. Mit der Zeit verübelt die Waage dem Fisch die anklammernde Abhängigkeit, und der Fischegeborene verargt ihr die vielen anderen Interessen. Wenn die Waage zu einem Zankteufel wird und auf dem Fischegeborenen herumhackt, ist er todunglücklich. Traurig für ein ernsthaftes Verhältnis und noch trauriger für eine Ehe.

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